Halo-Effekt

Der Halo-Effekt ist eine fehlerhafte Beurteilung von Persönlichkeitseigenschaften. Dabei wird von bekannten Eigenschaften auf unbekannte geschlossen, obwohl diese nicht zusammenhängen.

Beispiele

Eine Person wird als sympathisch wahrgenommen und automatisch angenommen, dass sie auch sehr intelligent ist. Allerdings gibt es für die Intelligenzgrad der Person keinerlei Hinweise.

Eine andere Person wird als unfreundlich wahrgenommen und aufgrund dessen wird angenommen, dass sie egoistisch ist. Für den vermeindlichen Egoismus gibt es aber auch keine Hinweise.

Engel oder Teufel?

Anhand der beiden Beispiele lässt sich schon sehen, dass der Halo-Effekt sich sowohl positiv als auch negativ auswirken kann. Daher spricht auch bei einer positiven, kognitiven Verzerrung vom Heiligenschein-Effekt (vom englischen Wort halo, Heiligenschein, hat der Effekt auch seinen Namen) und bei einer negativen Verzerrung vom Teufelshörner-Effekt.

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