Vier Wege zum Erfolg

Es gibt vier Wege sich erfolgreich auf dem Markt zu behaupten. In diesem Artikel werden diese geschildert und erläutert, wie man sie auf den eSports übertragen kann.

1. Erste(r)!

Der erste Weg, der wahrscheinlich den meisten in den Sinn kommt und einleuchtend ist, ist, den ersten Platz in Anspruch zu nehmen. Allerdings geht es dabei nicht, um das Siegerpodest - wie man annehmen könnte. Es geht häufig vielmehr darum der oder die Erste(n), der/die neue Strategien entdeckt und anwendet, zu sein. Es kann natürlich auch bedeuten in einem neuen Titel das erste Team oder die erste Person, das/die sich einen Namen macht, zu werden.

Beispiel

In einer "Multiplayer Online Battle Arena" (MOBA), z. B. League of Legends, Dota 2, Heroes of the Storm oder Smite, könnte es bedeuten, dass man als erster Synergieeffekten zwischen bestimmten Champions, Helden, Charakteren, ... (wie auch immer man das nennen will), findet und nutzt. Bei "First-Person-Shootern" (FPS), z.B. CounterStrike: Global Offensive (CS:GO), Valorant, Battlefield oder Call of Duty, könnte es sein, dass man bestimmte Positionen, die man beispielsweise nur mit Hilfe eines Teammitglieds erreicht, als Erstes entdeckt und zu nutzen weiß.

2. Beste(r)!

Der zweite Weg ist gangbar, wenn man es nicht geschafft hat, der/die Erste(n) zu sein. In dem Fall ist man hoffentlich in der Umsetzung besser als alle anderen. Es kann daher auch bedeuten, dass man die Trainingseinheiten besser und effizienter nutzt.

Beispiel

Ein Beispiel, das beste Team zu sein, ist das CS:GO-Team von Astralis. Genauso wie andere Teams setzen die Spieler Runde pro Runde ihr Equipment ein - allerdings oft besser als andere.

3. Schneller!

Beim dritten Weg geht es um die Geschwindigkeit. Wenn man weder der/die Erste(n), noch der/die Beste(n) ist/sind, dann ist eine mögliche Idee, sich auf die Umsetzungsgeschwindigkeit zu konzentrieren und neue Aspekte, zum Beispiel Änderungen durch ein Update, schneller als alle anderen zu adaptieren.

Beispiel

Wenn in Spielen wie Valorant, Overwatch oder Paladins ein neuer "Held" in das Spiel integriert wird und man schneller als andere die Fähigkeiten oder Schwachstellen ausnutzen kann, dann hat man sich auf den dritten Weg begeben.

4. Günstiger!

Der vierte Weg ist wohl eher theoretisch. Es geht darum, dass man sein Produkt - beispielsweise Werbeflächen als Organisation - günstiger anbieten kann als andere. In der Praxis für den eSport bedeutet es einerseits, dass man als "Tier X"-Team/Spieler:in die eigenen Werbeflächen nicht zu den gleichen Preisen anbieten kann wie die "Tier 1"-Teams/Spieler:innen. Andererseits bedeutet das auch, dass man Unternehmen oder Organisationen, die in den eSports einsteigen möchten, einen kostengünstigen Boden bereitet, um generell einen Eindruck vom eSports-Markt zu bekommen.

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